Ein ungeheuerlicher Fund
Entwurf eines Buches  und Installationen im Urbanen Raum zum 2. Grünen Ring in Hamburg.
1. Platz des Kreativwettbewerbes der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Behörde für Umwelt und Energie Hamburg - "Der Grüne Ring"
Am nördlichen Elbufer, auf der Höhe von Teufelsbrück, wurde 2016 eine unglaubliche Entdeckung gemacht. Ein Teil des vermeintlichen Steinwalls entpuppte sich als riesiger Kopf eines Art Lindwurms. Dies stellte man fest, nachdem man die Fundstelle genau beobachtete und erkannte, dass der Lindwurm in einem großen Kreis um die Hansestadt Hamburg liegt.
Sieht man sich die landschaftliche Umgebung an, die über dem Ungetüm wächst, so erkennt man schnell, dass es sich hierbei um auffallend grüne Gegenden handelt, die fast exakt mit dem äußeren Grünen Ring Hamburgs übereinstimmen.


Der 2. Grüne Ring

Es ist einer der unbekanntesten Wanderwege in Hamburg. Und dies sollte dringend geändert werden, um mehr Fokus auf den Erhalt des Stadtgrüns zu legen. Als 100km lange Freizeitroute präsentiert er die unterschiedlichsten Landschaftstypen der Hansestadt. Parks, Kleingärten, Waldgebiete, Kulturlandschaften der Geest und Marsch, Naturschutzgebiete, Flüsse, Seen und urbaner Raum machen das Erkunden zu einem besonderen Erlebnis.
Die Idee

Meine Idee ist, diesem 100 km langen Gürtel um Hamburg eine Persönlichkeit,
der uns umgebenden Natur eine Stimme zu geben. Und so entdeckte ich eines
Tages den Lindwurm unter dem Grünen Ring. Ich begann ihn sowohl in Form eines
Leporellos zu visualisieren, als auch mit dem Plan, die Stadt Hamburg langfristig
mit Fragmenten des Lindwurms zu versehen und ihn so zu einem Symbol der Natur,
aber auch Hamburgs zu machen. Dies soll auch die Städtepartnerschaft mit Nantes
(France) kulturell unterstreichen. Nantes wird von den fantastischen Machine de
L‘Iles bewohnt. Der Lindwurm soll nun diese verzaubernden, von Jule Verne inspirierten
Gestalten in Schach halten.



 Jedoch nicht nur der Kopf bei Teufelsbrück ist der einzige sichtbare Bereich des Wesens. Ahnungslos, kletterten Kinder wohl schon seit Jahrhunderten auf ihm herum, wie man bei genaueren Beobachtung feststellte (Kletter- und -Skulpturen, die auf dem Grünen Ring zu entdecken sind). Auch stumm liegt dieses Wesen keinesfalls in der Erde. So erhebt sich bei böigem Wind in den Boberger Dünen ein sanfter Ton, wenn er über die Schuppen des dort teilweise freigelegten Leibes streicht (Windorgel), oder das verspielte Lied der Tide bei Kalkofen, wenn sie den Lindwurm umspült (Wasserorgel, die von der Tide betrieben wird).
Auch können erste Ausgrabungen bereits von der Öffentlichkeit besichtigt werden, wo anschaulich die enge Verbindung des Lindwurms mit der Natur gezeigt wird.


Wie gehen wir nun also mit dieser völlig neuen Situation in Hamburg um?

Der stetig sinkende Respekt und Platz, den man unserer Natur und nahen Umgebung zukommen lässt, wird allmählich zu einer Bedrohung für Flora und Fauna und diese schließt ab nun auch einen gigantischen Lindwurm mit ein, den zu schützen es sich lohnt – nicht nur aus dem einfachen Grund heraus, dass keiner sagen kann, was geschieht, wenn wir ihn erzürnen; denn eines sollte uns klar sein: einen Drachen auf unserer Seite zu haben, der sich schützend um unsere schöne Stadt gelegt hat, ist schon einmalig!
Formfindung auf 100 Kilometer Wanderstrecke
Der Lindwurm wird gefunden:
Die Mitbewohner auf dem Ring
Landschaft
Boberger Dünen
Boberger Dünen
Boberger Dünen
Boberger Dünen
Ohlsdorfer Friedhof
Ohlsdorfer Friedhof
Ohlsdorfer Friedhof
Ohlsdorfer Friedhof
Ohlsdorfer Friedhof
Ohlsdorfer Friedhof
Elbe
Elbe
Elbe
Elbe
Elbe
Elbe
Teufelsbrück
Teufelsbrück
Elbe
Elbe
Niendorfer Gehege, Spielplatz
Niendorfer Gehege, Spielplatz
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